Bundestreffen am 11. November 2017 in Hannover

Das diesjährige Bundestreffen wird am 11. November 2017 in Hannover statfinden. Wir treffen uns von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr in den Räumen der Landesgeschäftsstelle des HVD. Auf der Tagesordnung stehen die Berichte aus den Bundesländern, eine säkularen Nachlese der Bundestagswahl und ein religionswissenschaftlicher Gastbeitrag mit Diskussion, zum Schwerpunktthema eines integrativen Religionsunterrichtes (ergo Religionskunde ergo Ethikunterricht).

Antragsschluss ist der 11. Oktober.

11. November 2017: Bundestreffen der Säkularen Sozis in Hannover

In der Landesgeschäftsstelle des HVD

Otto Brenner Str. 22, 30159 Hannover

11:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Wir freuen uns, möglichst viele von Euch in Hannover begrüßen zu dürfen!

beste Grüße

Euer Bundesprecherinnenkreis

Bundestreffen 2016 in Hamburg: Themen und Anträge

Bundestreffen in Hamburg: Für eine Laizität des 21. Jahrhunderts

Das Bundestreffen der laizistischen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten möchte die eigenen Positionen weiterentwickeln, um mit den Grünen auf Augenhöhe diskutieren zu können. Deshalb möchte der Sprecherinnen- wie Sprecherkreis zwei Anträge verabschieden, damit die innerparteiliche Debatte auf eine arbeitsfähige Grundlage gestellt werden kann.

Die Partei sollte endlich säkulare Gruppen wie Strukturen aktiv wahrnehmen und eine Kommission einrichten, welche die eigene Religions- wie Weltanschauungspolitik zukunftsfähig gestaltet. Es gilt nicht nur von den Grünen zu Lernen, die verschiedene Strömungen in der Partei an einem Tisch versammeln konnten, sondern zu zeigen, dass die sozialdemokratische Partei die Zeichen der Zeit erkannt hat.

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Podiumsdiskussion Religion und Säkularität – eine sozialdemokratische Kontroverse

Podiumsdiskussion „Religion und Säkularität – eine sozialdemokratische Kontroverse“

Am 5. März um 19 Uhr im Forum des Parteihauses der SPD in Göttingen. Mit Wolfgang Thierse (AKC), Horst Isola und Robin Roth (Jusos GÖ). Moderation Thomas Oppermann.

http://www.spd-ub-goettingen.de/aktuell/termine/2013/391460.php

Anmeldung erforderlich.

Gesprächskreis zum Thema „Kirchliches Arbeitsrecht“

Gesprächskreis zum Thema „Kirchliches Arbeitsrecht“

Am 30. März 2012 war Michael Bauer, Bundessprecher der Laizisten und Geschäftsführer des HVD Bayern, zu Gast, welcher über das Thema Rechte von Arbeitnehmern in kirchlichen Organisationen referierte. In einem achtköpfigen Gesprächskreis mit Vertretern der GBS und des IBKA wurden die Sonderrechte kirchlicher Arbeitgeber in Bezug auf das Arbeitsrecht und die staatliche Finanzierung kirchlicher Einrichtungen thematisiert. Drei daraus resultierende Ziele wurden formuliert, wobei erstes inhaltlich deckungsgleich mit den Forderungen der laizistischen Sozis auf Bundesebene ist:

1) Über die für alle Tendenzbetriebe geltenden Besonderheiten hinaus dürfen die Rechte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht beschnitten werden. Die Sonderregelungen für religiöse oder weltanschauliche Einrichtungen nach § 9 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und § 118 Betriebsverfassungsgesetz sowie § 116 Personalvertretungsgesetz (Hessen) sind zu beenden. Den Beschäftigten der Kirchen und ihrer Organisationen, vor allem Diakonie und Caritas, sind Mitbestimmung, Koalitionsfreiheit und Tariffreiheit zuzubilligen. Die Religionszugehörigkeit oder das religiöse Verhalten dürfen jenseits eines engen, in herausragender Weise religiös oder weltanschaulich geprägten Kernbereiches von Beschäftigungsverhältnissen kein Einstellungs- oder Entlassungsgrund sein.

2) Das Grundsatzprogramm der SPD von 1989 forderte eine ausnahmslose Gewährung des Arbeitsrechts: „(…) Allgemein geltende Arbeitnehmerrechte müssen auch in Einrichtungen der Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften gewährleistet sein.(…)“ Dieser Satz wurde im Hamburger Programm 2007 aus dem Parteiprogramm gestrichen und durch folgenden Absatz ersetzt: „(…) Für uns ist das Wirken der Kirchen, der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften durch nichts zu ersetzen (…). Wir achten ihr Recht, ihre inneren Angelegenheiten im Rahmen der für alle geltenden Gesetze autonom zu regeln.“ Durch diese Änderung werden die Einschränkungen der Rechte von Arbeitnehmern in kirchlichen Institutionen hingenommen. Daher fordern wir die Änderung des Grundsatzprogrammes zu dem ursprünglichen Verständnis der SPD, dass Arbeitsrechte allen Arbeitnehmern in der BRD zustehen.

3) Informationen zu diesem Thema sollten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dazu werden in Zukunft weitere Veranstaltungen und Aktionen auch in Kooperation mit der GBS und IBKA durchgeführt. Das Thema ist seit dem Bestehen der SPD zentral und soll daher weiterhin der Schwerpunkt der nächsten Zeit sein.

Redebeitrag „Laizismus – Deutschlands Zukunft“

Nils Opitz-Leifheit:

Statement in Akademie der Evangelischen Kirche Baden in Bad Herrenalb am 24.02.2012 zum Thema: „Laizismus – Deutschlands Zukunft“ im Rahmen der Tagung: „Spirituell? Ja! – Aber wozu Kirche? Konfessionslosigkeit in unserer Gesellschaft“

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Treffen der Sprecherinnen und Sprecher auf Bundesebene im Schatten des Fuldaer Domes

Am 25. Juni trafen sich die Sprecherinnen und Sprecher auf Bundesebene in Fulda, weitere sechs Aktive nahmen zusätzlich teil (Die Teilnehmer der Berliner Gründungskonferenz waren ebenfalls eingeladen worden).

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Staats/Kirche!? Laizismus zwischen Recht und Ökonomie in Deutschland

Staats/Kirche!? Laizismus zwischen Recht und Ökonomie in Deutschland

Podiumsdiskussion mit Nils Opitz-Leifheit in Zusammenarbeit mit der Juso-Hochschulgruppe

Heidelberg, 21. Juni 2011

Im ehrwürdigen Kantsaal des Philosophischen Seminars der Universität Heidelberg diskutierten der Staatskirchenrechtler Prof. Jörg Winter, der Religionswissenschaftler Dr. Gernot Meier und unser Bundessprecher Nils Opitz-Leifheit über den politischen Laizismus in Deutschland.
Auf Einladung der Juso-Hochschulgruppe ging es um die Forderungen und die Rolle eines sozialen und demokratischen Laizismus mit einem Fokus auf die staatskirchenrechtlichen Grundlagen sowie die sozioökonomischen Rahmenbedingungen von bestimmten Religionsgesellschaften.

 

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