Bundestreffen am 11. November 2017 in Hannover

Das diesjährige Bundestreffen wird am 11. November 2017 in Hannover statfinden. Wir treffen uns von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr in den Räumen der Landesgeschäftsstelle des HVD. Auf der Tagesordnung stehen die Berichte aus den Bundesländern, eine säkularen Nachlese der Bundestagswahl und ein religionswissenschaftlicher Gastbeitrag mit Diskussion, zum Schwerpunktthema eines integrativen Religionsunterrichtes (ergo Religionskunde ergo Ethikunterricht).

Antragsschluss ist der 11. Oktober.

11. November 2017: Bundestreffen der Säkularen Sozis in Hannover

In der Landesgeschäftsstelle des HVD

Otto Brenner Str. 22, 30159 Hannover

11:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Wir freuen uns, möglichst viele von Euch in Hannover begrüßen zu dürfen!

beste Grüße

Euer Bundesprecherinnenkreis

Bericht des Vernetzungstreffens in Hamburg: Der Norden formiert sich

Auf Einladung von unseren Bundessprechern Ulla Wolfram und Gerhard Lein (beide Hamburg) und dem Landtagsabgeordneten Tobias von Pein (Schleswig-Holstein) trafen sich Säkulare Sozis aus dem Norden am 4. Oktober in Hamburg. Themen des Tages waren unter anderem die Vorbereitung des Bundestreffens, eine Beschäftigung mit integrativem Religionsunterricht und das gescheiterte Vorhaben eines Gottesbezuges in der Landesverfassung Schleswig-Holsteins.

Ulla Wolfram stellte die Arbeit des bundesweiten Sprecherkreises vor, in dem sie und Gerhard Lein für den Norden tätig sind. Ein personeller Kontakt für Schleswig-Holstein (SH) wurde angeregt. Hier erklärte John-Hendrik Paulsen aus Handewitt (bei Flensburg) seine Bereitschaft. Des weiteren stellte Ulla die Bemühungen um Unterstützer-Persönlichkeiten für die neugestaltete Homepage der SäkuS vor, für die aus Hamburg Hildegard Jürgens und Dr. Christel Oldenburg gewonnen werden konnten. „Bericht des Vernetzungstreffens in Hamburg: Der Norden formiert sich“ weiterlesen

Hessen: Treffen der Säkularen Sozis am 2. November 2017

Einladung zum offenen Treffen am 2. November ab 19:30 Uhr, Begegnungsstätte Gallus, Frankenallee 206, Frankfurt am Main.

Liebe Säkularen Sozis und Sympathisanten in Hessen,

nach der historischen Bundestagswahl wollen wir auch auf Landesebene nicht in Schockstarre verharren, sondern dazu beitragen, dass die SPD als starke Oppositionspartei mit moderner Religions- wie Weltanschauungspolitik aufwarten kann. Aus diesem Grund wollen wir unsere Themen am 2. November gemeinsam diskutieren. Als besonderer Gast hat sich der Stadtverordnete der SPD-Frankfurt, Gregor Amann, dazu bereit erklärt aus der Kommunalpolitik zu berichten. Er wird sowohl auf die Zuschüsse zu Kirchentagen zu sprechen kommen, wie Möglichkeiten erläutern, wie wir auf städtischer Ebene Projekte oder Vorhaben anstoßen könnten. Vor allem wird er für sämtliche Fragen bezüglich unserer Themen offenstehen.

Außerdem werden Vertreterinnen und Vertreter aus der säkularen Szene in Hessen anwesend sein, damit wir über mögliche Zusammenarbeit und vielleicht gemeinsame Veranstaltungen im Frühjahr 2018 beraten können.

Humanisten treffen Politiker: Trennung von Staat und Kirche – Raus aus dem Mittelalter!

Auf Einladung der Humanisten Tübingen referierte Nils Opitz-Leifheit am 17. September über die Trennung von Staat und Kirche. Wo überall sie nicht vorhanden ist, warum in diesem Bereich selbst das Grundgesetz gern mal ignoriert wird, und was man alles ändern sollte.

„Humanisten treffen Politiker: Trennung von Staat und Kirche – Raus aus dem Mittelalter!“ weiterlesen

Sep 2017: Humanisten Treffen Politiker

Die Humanisten in Tübingen laden zur Podiumsdiskussion mit dem SPD-Politiker Nils Opitz-Leifheit in Tübingen ein.

Thema ist der Reformstau in der Religionspolitik. Zu Gast ist Nils Opitz-Leifheit, Parlamentarischer Berater und Bundessprecher der Säkularen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten.

Wo:

Deutsch-Amerikanisches Institut

Karlstraße 3

DE-72072 Tübingen

Wann: So 17. Sep 2017, 11:00

Aug 2017: Kirchliches Arbeitsrecht oder Ein Arbeitsrecht für Alle?

Am Dienstag, dem 29.8.2017 findet um 19:00 eine Diskussionsveranstaltung des Säkularen NetzWerkes mit dem Thema „Kirchliches Arbeitsrecht oder Ein Arbeitsrecht für Alle?“ statt. Es diskutieren Maria Tschaut (verdi.NRW), Ralph Welter (Katholische Arbeitnehmerbewegung) und Ingrid Matthäus-Maier (GerDiA/Säkulare Sozis) über die Zukunft des religiösen Sonderarbeitsrechtes.

Ort ist der Saal des DGB in Aachen, Dennewartstr. 17.Eine Anfahrtbeschreibung findet sich hier.

Das Plakat ist hier als PDF herunterladbar.

Der Eintritt ist frei

Bundestreffen 2016 in Hamburg: Themen und Anträge

Bundestreffen in Hamburg: Für eine Laizität des 21. Jahrhunderts

Das Bundestreffen der laizistischen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten möchte die eigenen Positionen weiterentwickeln, um mit den Grünen auf Augenhöhe diskutieren zu können. Deshalb möchte der Sprecherinnen- wie Sprecherkreis zwei Anträge verabschieden, damit die innerparteiliche Debatte auf eine arbeitsfähige Grundlage gestellt werden kann.

Die Partei sollte endlich säkulare Gruppen wie Strukturen aktiv wahrnehmen und eine Kommission einrichten, welche die eigene Religions- wie Weltanschauungspolitik zukunftsfähig gestaltet. Es gilt nicht nur von den Grünen zu Lernen, die verschiedene Strömungen in der Partei an einem Tisch versammeln konnten, sondern zu zeigen, dass die sozialdemokratische Partei die Zeichen der Zeit erkannt hat.

„Bundestreffen 2016 in Hamburg: Themen und Anträge“ weiterlesen

Podiumsdiskussion Religion und Säkularität – eine sozialdemokratische Kontroverse

Podiumsdiskussion „Religion und Säkularität – eine sozialdemokratische Kontroverse“

Am 5. März um 19 Uhr im Forum des Parteihauses der SPD in Göttingen. Mit Wolfgang Thierse (AKC), Horst Isola und Robin Roth (Jusos GÖ). Moderation Thomas Oppermann.

http://www.spd-ub-goettingen.de/aktuell/termine/2013/391460.php

Anmeldung erforderlich.

Gesprächskreis zum Thema „Kirchliches Arbeitsrecht“

Gesprächskreis zum Thema „Kirchliches Arbeitsrecht“

Am 30. März 2012 war Michael Bauer, Bundessprecher der Laizisten und Geschäftsführer des HVD Bayern, zu Gast, welcher über das Thema Rechte von Arbeitnehmern in kirchlichen Organisationen referierte. In einem achtköpfigen Gesprächskreis mit Vertretern der GBS und des IBKA wurden die Sonderrechte kirchlicher Arbeitgeber in Bezug auf das Arbeitsrecht und die staatliche Finanzierung kirchlicher Einrichtungen thematisiert. Drei daraus resultierende Ziele wurden formuliert, wobei erstes inhaltlich deckungsgleich mit den Forderungen der laizistischen Sozis auf Bundesebene ist:

1) Über die für alle Tendenzbetriebe geltenden Besonderheiten hinaus dürfen die Rechte von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht beschnitten werden. Die Sonderregelungen für religiöse oder weltanschauliche Einrichtungen nach § 9 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und § 118 Betriebsverfassungsgesetz sowie § 116 Personalvertretungsgesetz (Hessen) sind zu beenden. Den Beschäftigten der Kirchen und ihrer Organisationen, vor allem Diakonie und Caritas, sind Mitbestimmung, Koalitionsfreiheit und Tariffreiheit zuzubilligen. Die Religionszugehörigkeit oder das religiöse Verhalten dürfen jenseits eines engen, in herausragender Weise religiös oder weltanschaulich geprägten Kernbereiches von Beschäftigungsverhältnissen kein Einstellungs- oder Entlassungsgrund sein.

2) Das Grundsatzprogramm der SPD von 1989 forderte eine ausnahmslose Gewährung des Arbeitsrechts: „(…) Allgemein geltende Arbeitnehmerrechte müssen auch in Einrichtungen der Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften gewährleistet sein.(…)“ Dieser Satz wurde im Hamburger Programm 2007 aus dem Parteiprogramm gestrichen und durch folgenden Absatz ersetzt: „(…) Für uns ist das Wirken der Kirchen, der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften durch nichts zu ersetzen (…). Wir achten ihr Recht, ihre inneren Angelegenheiten im Rahmen der für alle geltenden Gesetze autonom zu regeln.“ Durch diese Änderung werden die Einschränkungen der Rechte von Arbeitnehmern in kirchlichen Institutionen hingenommen. Daher fordern wir die Änderung des Grundsatzprogrammes zu dem ursprünglichen Verständnis der SPD, dass Arbeitsrechte allen Arbeitnehmern in der BRD zustehen.

3) Informationen zu diesem Thema sollten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dazu werden in Zukunft weitere Veranstaltungen und Aktionen auch in Kooperation mit der GBS und IBKA durchgeführt. Das Thema ist seit dem Bestehen der SPD zentral und soll daher weiterhin der Schwerpunkt der nächsten Zeit sein.

Redebeitrag „Laizismus – Deutschlands Zukunft“

Nils Opitz-Leifheit:

Statement in Akademie der Evangelischen Kirche Baden in Bad Herrenalb am 24.02.2012 zum Thema: „Laizismus – Deutschlands Zukunft“ im Rahmen der Tagung: „Spirituell? Ja! – Aber wozu Kirche? Konfessionslosigkeit in unserer Gesellschaft“

„Redebeitrag „Laizismus – Deutschlands Zukunft““ weiterlesen