Sie folgen dem Ruf der Eule: Unsere Unterstützerinnen und Unterstützer

Lale Akgün, MdB a.D. (2002-2009), Psychologin und ehemalige Islambeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion: „Einwanderungsgesellschaften müssen säkulare Gesellschaften sein. Niemand wird leugnen können, dass Religion spaltet, zwangsläufig spalten muss, zwischen denen, die zur eigenen Gemeinschaft gehören und den ‚Anderen.‘ Erfolgreiche  Integrationspolitik zu machen, indem man die Religiosität der Menschen betont, ist zwar gutgemeint, aber falsch. Wer glaubt, dass Integration über Religion funktionieren kann, irrt sich. Integration kann nur funktionieren, wenn man das Gemeinsame betont und nicht das Trennende. Wer betont, dass der Islam zu Deutschland gehört, muss auch betonen, dass der Atheismus zu Deutschland gehört. Diese Segregation ist nicht zielführend. Wenn Menschen friedlich miteinander leben sollen, muss in multireligiöse Gesellschaften Religion zur Privatsache werden.“

Gregor Amann, Stadtverordneter in Frankfurt am Main, MdB a.D. (2005-2009), Katholisch erzogen, aber bereits als Jugendlicher zum Atheisten geworden und mit 18 aus der Kirche ausgetreten: „Ich glaube an ein Leben VOR dem Tod. Oder wie es im Text der ‚Internationale‘ heißt: Es rettet uns kein höh’res Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun. Uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun!'“

Hildegard Jürgens, Abgeordnete der Hamburgischen Bürgerschaft (MdHB) und Mitglied im Fraktionsvorstand, Vorsitzende des Distriktes Hamburg – Billstedt: „Durch meine Mitarbeit bei den Säkularen Sozialdemokraten hoffe ich das Thema „Religion ist Privatsache“ voranzubringen und offener zu diskutieren.“

Ingrid Matthäus-Maier, MdB a.D. (1976-1982, 1983-1999), langjährige Vize-Fraktionsvorsitzende der SPD, Richterin, ehemalige Sprecherin der KfW: „Ich unterstütze die Säkularen Sozis, weil  etwa 35 % der Bevölkerung nicht Mitglied einer Kirche sind, ihr Grundrecht aus Art. 4 des Grundgesetzes auf Religionsfreiheit in vielen Bereichen aber nicht beachtet wird – auch nicht von der SPD.  Z.B. im kirchlichen Arbeitsrecht oder beim Staatsinkasso der Kirchensteuer. Beim kirchlichen Arbeitsrecht hat der Bundesparteitag schon vor Jahren beschlossen, dass die Kirchen dem normalen Arbeitsrecht unterliegen sollen mit Tendenzschutz bei den der Verkündigung nahen Personen. Die Partei und die Fraktion unternehmen aber rein gar nichts.  Außerdem hat der PV bisher einen AK Säkulare abgelehnt, obwohl es längst entsprechende kirchliche AKs in der Partei gibt. Das muss sich ändern. Und daher brauchen wir die Säkularen Sozis.“

Dr. Christel Oldenburg, Bürgerschaftsabgeordnete Hamburg (MdHB): „Ich unterstütze die Säkularen Sozis, weil mir noch nie jemand bewiesen hat, dass es Gott gibt. Und unsere Partei täte gut daran, die immer größer werdende Gruppe der Konfessionsfreien in unserem Land auch in den Gliederungen stärker zur Kenntnis zu nehmen.“

Tobias von Pein, SPD-Landtagsabgeordneter Schleswig-Holstein: „Ich unterstütze die säkularen Sozialdemokrat_innen weil ich der Meinung bin, dass die Anliegen der Menschen ohne Religion berücksichtigt werden müssen. Unsere Demokratie fußt auf dem friedlichen Zusammenleben von Menschen mit den unterschiedlichsten Weltanschauungen und Religionen. Der Staat muss dabei neutral bleiben. Die Trennung von Staat und Religion muss endlich umgesetzt werden.“