Einladung zur Podiumsdiskussion

LaizistInnen (De)Konstruieren die „Moralmaschine Religion“?!

Am Donnerstag den 19. April veranstalten die sozialdemokratischen LaizistInnen Deutschland in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut (DAI) Heidelberg sowie den Aktiven in der Metropolregion eine Podiumsdiskussion um Moral,Ethik und Werte für die Gesellschaft.

Oftmals wird Religionsgemeinschaften eine besondere Rolle zugeschrieben soziale Werte und Orientierung zu vermitteln. Können Anspruch und Wirklichkeit dieser „Moralmaschine Religion“ mithalten? Produzieren Religionen automatisch einen moralischen Mehrwert? Welchen Beitrag können laizistische und humanistische Positionen leisten und wie ist ein konstruktiver wie kritischer Dialog zu gestalten? Diese und andere Fragen werden im Gespräch mit Professor Schockenhoff, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Deutschen Ethikrates, sowie Professor Ahn von der sozial- wie kulturwissenschaftlichen Religionswissenschaft diskutiert.

Auf Einladung der LaizistInnen wird der humanistische Philosoph Dr. Joachim Kahl aus Marburg ins Podium bestellt, um eine konstruktive Ergänzung zur Moraltheologie zu bieten. Durch den Abend führt die Ehtikdozentin Dr. Brigitta-Sophie von Wolff-Metternich. Unterstützt wird diese Maßnahme zudem von den örtlichen Jusos und studentischen Gruppen wie der Fachschaft Religionswissenschaft sowie Delta – Philosophie Heidelberg.

Weitere Anschlussthemen dieser Veranstaltung werden innerhalb des sich im Aufbau befindenden offenen Arbeitskreises „LaizistInnen und FreidenkerInnen in und um die SPD Heidelberg“ hoffentlich zu Folgeprojekten führen.

Alle interessierten LaizistInnen, GenossInnen und Freunde des kritischen Dialogs sind herzlich eingeladen diesem spannenden Thema beizuwohnen.

Ort: DAI, Sophienstr. 12, 69115 Heidelberg

Zeit: Donnerstag 19. April 2012, 20 Uhr

Eintritt: 8 Euro, 5 Euro (ermäßigt), 4 Euro (DAI-Mitglieder)

Links: http://www.dai-heidelberg.de/content/e2/e209/index_ger.html

https://www.facebook.com/events/384144248272359/

 

Zweites Landestreffen in Baden-Württemberg

Laizistinnen und Laizisten in der SPD – Gesprächskreis Baden-Württemberg

Zweites Landestreffen der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für die Trennung von Staat und Religion in Baden-Württemberg

Am Samstag den 01. Oktober 2011 trafen sich die Baden-Württemberger Laizistinnen und Laizisten im Regionalzentrum der SPD Rhein-Neckar in Heidelberg. Trotz geringerer Resonanz als erwartet konnten die Anwesenden wichtige Themen wie die landesweite Koordination und die Forstetzung der regionalen Arbeit vor Ort besprechen.

Bundessprecher Nils Opitz-Leifheit berichtete zuerst über die Arbeit auf Bundesebene, den Umgang mit der Ablehnung der Anerkennung als Arbeitskreis sowie die getroffenen Absprachen in Fulda. Schnell wurde deutlich, dass die Ablehnung als Arbeitskreis der SPD, hinsichtlich welcher von den Laizistinnen und Laizisten keine schnelle Entscheidung erwartet worden war, im Sinne einer Chance begriffen werden kann. Der Zulauf an Interessenten und positive Rücklauf innerhalb vieler Parteiebenen bestärke darin mehr Basis- wie Überzeugungsarbeit zu leisten, so Nils Opitz-Leifheit.

Auf der Landesebene in Bayern konnte zwischenzeitlich die Anerkennung eines Humanisten- Konfessionsfreien Arbeitskreises erreicht werden und zudem haben sich konstroverse Diskussionen in der Partei um Positionen und Inhalte entwickelt, die in den Medien Beachtung finden.

Mit Blick auf das Bundestreffen am 12. November in Frankfurt wird deshalb die inhaltliche und organisatorische Arbeit fortgesetzt. Sie soll durch eine Umstellung der Webseite auf Content-Management-System (CMS) sowie die Einrichtung eines Bundeskontos weiter professionalisiert werden.

Damit eine angemessene Organisation auch auf Landesebene stattfinden kann und aktive Zentren wie Freiburg, die Metropolregion um Mannheim-Heidelberg sowie Tübingen koordiniert werden, hat das Landestreffen bis auf Weiteres zwei Sprecher bestimmt. Die Studenten Lukas Kurz aus Tübingen und Adrian Gillmann aus Heidelberg sollen als überregionale Ansprechpartner und Moderatoren wirken. Zudem ist die Einrichtung eines E-Mail-Verteilers zur besseren Kommunikation innerhalb der Gruppe vorgesehen. Die bestehenden Möglichkeiten wie das bundesweite Online-Forum, soziale Netzwerke und die neue Webseite sollen ihren Beitrag dazu leisten.

Die Organisation von Veranstaltungen zu relevanten Themen wird weiterhin in der Hand der jeweiligen regionalen Gruppen liegen und soll 2012 durch die Durchführung einer thematischen Tagung „Konfessionsfreie Religionskunde – BaWü Quo Vadis?“ (Arbeitstitel) von der Landesgruppe ergänzt werden. Das Ziel ist es, verschiedene Modelle und Ansätze eines kultur- wie religionswissenschaftlich basierten Ethikunterrichtes oder Religionskunde für Baden-Württemberg zu diskutieren.

Mit der Bekräftigung aller Anwesenden in ihren jeweiligen Regionen für Informations- wie Themenabende zu sorgen und einem Dank für die Möglichkeit im Regionalzentrum Rhein-Neckar zu Tagen, endete das zweite Landestreffen gegen 17 Uhr.

Adrian Gillmann

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Gründungstreffen in Baden-Württemberg

Gründungstreffen in Baden-Württemberg

Am Samstag, den 12. Februar 2011 wurde der Gesprächskreis in Stuttgart gegründet. Bislang gibt es ca. 100 Unterstützer landesweit.

Die am 16. Oktober in Berlin beschlossenen Ziele und Grundsätze der SPD-Laizistinnen und Laizisten wurden einstimmig bestätigt und als eigene Ziele übernommen.

Koordinierungskreis:

Michael Rux aus Freiburg,
Lukas Kurz aus Ebersbach,
Saskia Wendt und
Oliver Benjamin Hemmerle aus Mannheim sowie
Roland Sauter aus Suessen

Nils Opitz-Leifheit wurde als Bundessprecher in den Koordinationskreis kooptiert.

Koordinationskreis in Baden-Württemberg: Saskia Wendt, Lukas Kurz, Roland Sauter, Oliver Benjamin Hemmerle, Michael Rux sowie Nils Opitz-Leifheit

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Beim Gründungstreffen am 12. Februar in Stuttgart