Wahlprüfsteine an die Kandidierenden für den SPD-Vorsitz: Ist Säkularität Trumpf?

Das Netzwerk der Säkularen Sozis hat im Zuge der Wahl der neuen SPD-Führung Wahlprüfsteine verschickt. Alle Kandidierenden haben auf die Wahlprüfsteine der Säkularen Sozis geantwortet, denn schließlich zählt im spannenden Kampf um den SPD-Vorsitz jede Stimme. Zwar wird das Netzwerk der Säkularen keine direkte Wahlempfehlung geben, aber die Antworten sprechen für sich!

Wir hoffen, dass es für Genossinnen und Genossen, die noch unschlüssig sind, eine Entscheidungshilfe ist, wie säkular sich die jeweiligen Duos positionieren und sich gegenüber säkularem Engagement in der Partei äußern.

 

Saskia Esken & Norbert Walter-Borjans

 

 

Klara Geywitz & Olaf Scholz

 

 

Christina Kampmann & Michael Roth

 

 

Petra Köpping & Boris Pistorius

 

 

Hilde Mattheis & Dierk Hirschel (Kandidatur zurückgezogen)

 

 

Nina Scheer & Karl Lauterbach

 

 

Gesine Schwan & Ralf Stegner

5 Gedanken zu „Wahlprüfsteine an die Kandidierenden für den SPD-Vorsitz: Ist Säkularität Trumpf?“

  1. Sehr hilfreiche Sammlung.

    M.E.:

    WÄHLBAR:
    Saskia Esken & Norbert Walter-Borjans
    Hilde Mattheis & Dierk Hirschel

    NAHMEN DEN FRAGEBOGEN ERNST (WAS SEHR DANKENSWERT IST!), SIND ABER WG. EINIGER POSITIONEN NICHT WÄHLBAR:
    Klara Geywitz & Olaf Scholz
    Gesine Schwan & Ralf Stegner (Anmerkung: Die Antwort 3 ist für eine erfahrene Politikwissenschaftlerin erstaunlich uninformiert!)

    LEGEN SICH IN WICHTIGEN PUNKTEN NICHT FEST, DAHER NICHT WÄHLBAR:
    Christina Kampmann & Michael Roth
    Petra Köpping & Boris Pistorius
    Nina Scheer & Karl Lauterbach

    Das trifft sich zum Glück mit meinen sonstigen Präferenzen, so daß mir die Wahlentscheidung nun noch leichter fällt.

  2. Mir liegt die SPD am Herzen, allerdings halte ich jegliches nicht-säkulares Weltbild für ein absolutes Nogo und eher pervers. insbesondere gehört jegliches Kirchenrecht abgeschafft und verboten!

  3. Geywitz/Scholz
    Kampmann/Roth
    Scheer/Lauterbach
    kommen für mich nicht in Betracht, weil die Allgemeinplätze und tlw. Zitate aus dem Grundgesetz keine Antworten sind. Sie drücken sich aus Feigheit – wollen sich alle Optionen offen lassen. Wer sich für ein Rabbiner-Seminar an einer Uni einsetzt, disqualifiziert sich selbst. Was will denn ein aus dem Altfundus kommender O. Scholz für neue Impulse setzen.

    „Der ins Grundgesetz übernommene Artikel 138 der Weimarer Verfassung sieht eine Ablösung der Zahlungspflichten an die katholische Kirche durch die Länder übrigens ausdrücklich vor – allerdings auf der Grundlage einer hohen einmaligen Entschädigung. “ Ist das nicht auch kündbar? Das ist ähnlich dem Begehren der Hohenzollern. Anspruch auf Entschädigung ist aus meiner Sich nur dann gerechtfertigt, wenn die in Rede stehenden Objekte legal erworben und nicht durch Raub, Kriege, sklavische Ausbeutung usw. sich angeeignet worden sind.

    Favorit: Mattheis/Hierschel
    danach Köppen/Pistorius und Eskens/Walter-Borians wären

    Enttäuschend ist, wie beim Arbeitskreis herumgeeiert wird.

  4. Ziemlich enttäuschend, Mattheis/Hirschel sind die einzigen die klipp und klarr zu unsern Positionen stehen. Ansonsten viel Herumgeeiere und diejenigen, die aus Zeitnot keine Detailantworten gegeben haben, hätten wenigstens auf die Frage nach der Zulassung eines AK ein simples Ja oder Nein von sich geben können.
    Ceterum censeo: ein offizieller AK ist unsere einzige Chance innerhalb der Partei und in der Politik überhaupt wirklich gehört und ernstgenommen zu werden.

  5. Ich finde es traurig, ja beschämend, dass einige „Duos“ sich nicht in der Lage sehen, die klar formulierten Fragen entsprechend zu beantworten.

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