Ein Plädoyer für die Trennung von Religion und Politik – die Publikation!

Säkulare sozialdemokratische Politik – jetzt auch als Buch! Mit dem Plädoyer für die Trennung von Religion und Politik wird ein Überblick der wichtigsten Themen säkularer Religions- und Weltanschauungspolitik, wie den Staatsleistungen an die Kirchen, religiöses Arbeitsrecht, gemeinsamer Religionskunde- und Ethikunterricht, mit der Forderung nach politischen Reformen verbunden. Es geht um nicht weniger oder mehr, als die weltanschaulich-religiöse Vielfalt in der Gesellschaft und die Notwendigkeit eines säkularen Staates anzuerkennen, der für gleichberechtigte Verhältnisse und eine umfassende Weltanschauungsfreiheit sorgt. Schließlich stellen die religiös nicht gebundenen Bundesbürger mit 37 Prozent die größte Bevölkerungsgruppe, gefolgt von Katholiken (28 Prozent) und Protestanten (26 Prozent).

Dieses Buch, herausgegeben vom Netzwerk der säkularen SozialdemokratInnen, appelliert deshalb insbesondere an die SPD, sich ihrer säkularen Tradition zu erinnern und bietet sich an, die enormen Wissens­lücken der Bevölkerung und gerade auch der Politiker zu schließen. Denn was wohl die meisten gar nicht zur Kenntnis nehmen: Die Kirchen finanzieren sich nicht nur durch die staatlich eingezogenen Mitgliedsbeiträge, also die Kirchensteuern, sondern erhalten darüber hinaus jährlich rund eine halbe Milliarde Euro aus allgemeinen Steuermitteln, ganz abgesehen von der bis zu 100prozentigen Finanzierung von Kindergärten, Schulen und sozialen Einrichtungen durch die Kommunen. Dabei halten sie sich unter Berufung auf „Kirchenrecht“ nicht an die für alle Bürger gültigen Gesetze. Sie gehören zu den größten Arbeitgebern in Deutschland und verweigern ihren Angestellten in Kindergärten, Pflegeheimen und Krankenhäusern Streikrecht und Arbeitsschutz.

Das Grundgesetz gebietet, dass niemand bevorzugt oder benachteiligt werden darf und verlangt die Einstellung der altrechtlichen Staatsleistungen an die Kirchen. Deshalb ist eine wichtige Aufgabe endlich mehr Religionspolitik zu wagen, die Schluss macht mit naivem Lobbyismus und der Vorstellung, dass durch Religion die Integration in Staat und Gesellschaft gelingt, oder Religion generell eine Aufgabe des Staates sein sollte. Zivilgesellschaftliche Teilhabe und die spirituell-weltanschauliche Freiheit des Einzelnen entfalten sich gerade in einem säkularen Staat, in dessen Gesellschaft verschiedene Religionen und Weltanschauungen friedlich für ihre Ziele eintreten und Mitglieder für ihre Gemeinschaften zu gewinnen versuchen.

säkular.sozial.demokratisch
erscheint im Verlag J. H. W. Dietz Nachf. GmbH, Bonn
ISBN 978-3-8012-0567-6   – Einzelpreis: 16,90 €
Subskriptionspreis: 10,00 € (plus Porto)
bei Bestellung an: presse@saekulare-sozis.de

Ein Gedanke zu „Ein Plädoyer für die Trennung von Religion und Politik – die Publikation!“

  1. Ohne hoch Wissenschaftlich oder Intellektuell an diese Thematik zu gehen, grundsätzlich hat die Religion nichts mit der Politik zu tun und doch ist beides vom Menschen gemacht.

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