AK Säkulare Sozis in Tübingen gegründet: Neujahresbesuch im Club Voltaire

Auf Einladung der Säkularen Sozialdemokraten im SPD-Kreisverband Tübingen, traf unser Bundesprecher für Baden-Württemberg, Nils Opitz-Leifheit, am Samstag den 19. Februar im Club Voltaire mit Interessierten zusammen.

Im Dezember letzten Jahres haben sich Tübinger Sozis zu einem säkularen Arbeitskreis formiert, um sich gegen die Diskriminierung von Atheisten, Agnostischen und Humanisten, wie für die Trennung von Staat und Kirche und weltanschauliche Vielfalt einzusetzen.

Dabei betonen Sie vor allem die Tradition von Humanismus und Aufklärung in der SPD und halten nichts davon, dass Religionspolitik nur aus der Weitergabe von Religionsprivilegien an andere Weltanschauungen, wie beispielsweise Islamverbände, bestehen soll.

Alle Anwesenden wollten mehr über die Ziele der Säkularen auf Bundesebene erfahren, aber auch über den aktuellen Stand der Dinge aufgeklärt werden, wie es die Partei mit den Säkularen hält. Ebenso wie auf Bundesebene, sind auch die Säkularen auf Kreisebene noch nicht offiziell anerkannt.

Die Teilnehmer, die auch nicht alle SPD-Mitglieder waren, aber dennoch an der Thematik sehr interessiert, diskutierten rege über den Umgang der Partei mit den Konfessionsfreien und Säkularen in ihren Reihen. In Nils Opitz-Leifheits Vortrag standen die Ziele der Gruppe im Vordergrund, so wie sie 2010 in Berlin beschlossen wurden, aber auch die Grundsätze und die weiteren Beschlüsse der vergangenen Bundestreffen.

Rita Haller-Haid, ehemalige MdL, kündigte an künftig regelmäßige Treffen zu organisieren, auf denen man dann bestimmte Schwerpunktthemen (wie Kirchenfinanzen, Ethik- und Religionsunterricht, oder auch Islam in Deutschland) diskutieren und behandeln werden sollen. Nils Opitz-Leifheit sagte ihr Unterstützung zu, auch, wenn man beispielsweise Anträge für Kreis- und Landesparteitag erstellen möchte.

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